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Aktuelles aus Estenfeld


Pächter Weiße Mühle


Neuer Pächter für Weiße Mühle gefunden

Ab November ist die Gaststätte „Weiße Mühle“ in Estenfeld in neuer Hand. Ralf Toll hat bereits den Pachtvertrag als Nachpächter unterzeichnet. Gemeinsam mit seinem stellvertretenden Geschäftsführer Mirco Dornberger und dem gesamten Team freut er sich auf die Eröffnung, die für den

18. November geplant ist. Visitenkarten mit den Kontaktdaten liegen im Rathaus aus. Im Bild: (von links) Ralf Toll, Bürgermeisterin Rosi Schraud und Mirco Dornberger.

Neues aus dem Gemeinderat


Bauliche Vielfalt am westlichen Ortsrand
Architekt stellt erstes Konzept für Neubaugebiet vor
In Estenfeld wird es in einiger Zeit wieder neue Bauplätze geben. Entstehen sollen sie auf den Flächen zwischen der Wilhelm-Hoegner-Straße und der westlichen Ortsrandstraße. Wie das „Baugebiet Westring“ einmal aussehen könnte, erklärte der Architekt und Stadtplaner Bertram Wegner (Veitshöchheim) den Gemeinderäten in deren Sitzung am 9. August.
Das gesamte Gebiet soll sich nach Wegners Vorstellungen aus drei Teilbereichen zusammensetzen, die sich in der Art der Bebauung unterscheiden. Im oberen Abschnitt, der an die Würzburger Straße anschließt, ist ein Mischgebiet vorgesehen. Das heißt, hier sollen sowohl Wohngebäude als auch Gewerbeansiedlungen möglich sein. Derzeit ist allerdings nur die eine Hälfte der dafür angedachten Flächen im Besitz der Gemeinde — die andere ist noch in privater Hand. Daher soll diese „Lücke“ zunächst nicht in den Bebauungsplan einbezogen werden.
Der mittlere Bereich, auf Höhe des oberen Hoegner-Spielplatzes, der in jedem Fall erhalten bleibt, soll Raum für Reihen- und Doppelhäuser bieten. Für das untere Drittel plant der Architekt ein „Einfamilienhaus-Quartier“. Denkbar wäre, den unteren Hoegner-Spielplatz aufzugeben - natürlich nicht ohne einen mindestens gleichwertigen Ersatz. Ein neuer Spielplatz könnte neben dem Wasserspielplatz entstehen. Dort wo sich derzeit der untere Hoegner-Spielplatz befindet, könnte durch den "Umzug" Platz für mehrgeschossige Häuser geschaffen werden. Denkbar wäre laut Wegner auch betreutes Wohnen — mit direktem Blickkontakt zum Seniorenzentrum.

Jeder Teilbereich des neuen Baugebiets soll vom Westring aus durch jeweils zwei Stichstraßen erschlossen werden — die eine führt nach oben, die andere nach unten. Insgesamt wird es am Ende also sechs Stichstraßen geben — da noch nicht alle Grundstücke der Gemeinde gehören, werden es aber vorerst nur fünf Stichstraßen sein. Die einzelnen Abschnitte sollen zusätzlich direkt durch eine schmale, etwa 3,50 Meter breite Straße miteinander verbunden werden. Sie würde das gesamte Gebiet durchziehen und wäre vor allem dafür bestimmt, dass Feuerwehr, Notarzt und Müllabfuhr möglichst kurze Wege haben.

Nachdem Architekt Wegner sein Konzept vorgestellt hatte, konnten die Gemeinderäte ihre Meinung dazu sagen. Was ihnen am meisten gefiel, war die bauliche Vielfalt, die das neue Gebiet verspricht. So sollten sich rasch Interessenten finden, äußerten sie sich zuversichtlich. Da es immer mehr Autos gebe, sei es wichtig, auch an öffentliche Parkplätze zu denken — so wie am Triebweg geschehen.
Besonders wichtig war dem Gemeinderat, dass eine Alternative für den unteren Hoegner-Spielplatz, der einer der beliebtesten im ganzen Ort ist, gefunden wird. Hier will die Gemeinde unbedingt eine gute Nachfolgelösung finden. Ein neuer Spielplatz könnte auf dem freien Grundstück vor dem Feuchtbiotop errichtet werden — an dieser Stelle befindet sich ja bereits der Wasserspielplatz. Die benötigte Ackerfläche möchte die Gemeinde gerne erwerben.
Der Architekt wird nun sein Konzept noch ein wenig verfeinern. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll dann ein Bebauungsplan beschlossen werden.


Josef Ziegler rückt in den Gemeinderat nach
Der Wechsel ist vollzogen: Künftig gehört Josef Ziegler (UWG) wieder dem Estenfelder Gemeinderat an. Der 57-Jährige rückt für Verena Füller nach, die das Gremium Ende Juli aus beruflichen Gründen verlassen hat. Ziegler war in den Jahren 2013/14 bereits für einige Monate Mitglied des Gemeinderats und musste deshalb nicht mehr vereidigt werden. Bürgermeisterin Rosi Schraud wünschte ein faires Miteinander und eine gute Zusammenarbeit. Als kleines Willkommenspräsent überreichte sie Ziegler einen Bocksbeutel. Ziegler nimmt in den gemeindlichen Ausschüssen genau die Posten ein, die bislang Füller innehatte: Er wird Vertreter im Rechnungsprüfungsausschuss und im Ausschuss für Sport und Kultur. Außerdem wird er Stellvertreter von Jens Dietzsch im Hauptverwaltungs- und Finanzausschuss. Ebenfalls Dietzschs Stellvertreter wird Ziegler im Abwasserzweckverband Großraum Würzburg. Im Aufsichtsrat der Wassergewinnung Würzburg-Estenfeld GmbH wird er Stellvertreter von Rainer Galm. Die Neubesetzung sämtlicher Posten wurde vom Gemeinderat in der Sitzung am 9. August einstimmig genehmigt (13:0).


Straßenausbau: Es bleibt bei Einmalbeiträgen
Das Kommunalabgabengesetz (KAG) ist mit Wirkung zum 1. April geändert worden. Städte und Gemeinden haben nun die Möglichkeit, beim Ausbau oder bei der Sanierung von Straßen jährlich wiederkehrende Beiträge zu erheben — als Alternative zu Einmalbeiträgen, wie sie bislang üblich waren. Da dies ein komplexes und kompliziertes Thema ist, nahmen zahlreiche Estenfelder Gemeinderäte Mitte Juni an einer Infoveranstaltung in Maidbronn teil. Dort referierte Gerhard Wiens, früherer Richter am Verwaltungsgericht München und Experte in Sachen Erschließungsbeiträge. Nach allem, was die Gemeinderäte dort gehört haben, kamen sie zu der Entscheidung, in Estenfeld zunächst einmal alles so zu belassen wie es ist. In ihrer Sitzung am 9. August fassten sie einstimmig (13:0) den entsprechenden Beschluss. Das bedeutet: Die wiederkehrenden Beiträge werden nicht eingeführt. Zu groß wäre der personelle Aufwand, da die benötigten Daten (Grundstücksgrößen, Bebauung, Eigentümer, usw.) bei jeder Erhebung für ein Ausbaugebiet aufs Neue geprüft und die Beiträge immer wieder angepasst werden müssten, wenn innerhalb dieses Ausbaugebiets eine Straße saniert wird.


Gemeinde least Multifunktionsgerät für Grundschule
Für die Estenfelder Grundschule wird ein digitales Multifunktionssystem angeschafft — ein modernes Gerät, das drucken, scannen und kopieren kann. Allerdings wird es nicht gekauft, sondern geleast. Den Abschluss eines entsprechenden Vertrages mit der Firma J.A. Hofmann (Würzburg) genehmigte der Gemeinderat in seiner Sitzung am 9. August einstimmig (13:0). Der Kontrakt hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Bei einem monatlichen Aufwand von etwa 234 Euro liegen die Gesamtkosten somit bei rund 14 000 Euro.


Schnelles Internet: Telekom verlegt weitere Kabel
Die Telekom möchte den Breitbandausbau in Mühlhausen weiter vorantreiben, damit alle Bürger das schnelle Internet nutzen können. Um das zu erreichen, muss sie zusätzliche Kabel verlegen. Neue Rohre sind dafür nicht nötig — es genügt, ein bereits vorhandenes „aufzurüsten“. Die Gemeinde Estenfeld wurde im Zuge der Anhörung der Träger öffentlicher Belange zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Obwohl die Pleichach einmal gequert wird, hat der Gemeinderat keine wasserrechtlichen Bedenken. Der Erweiterung des Leitungsnetzes stimmte das Gremium in seiner Sitzung am 9. August einmütig zu (13:0).


Parkplatz am neuen Friedhof wird Rettungstreffpunkt
Trotz aller Fortschritte beim Arbeitsschutz ist die Waldarbeit eine äußerst gefährliche Tätigkeit. Unfälle in diesem Bereich sind meist schwerwiegend und erfordern schnellste notärztliche Versorgung. Charakteristisch dabei ist jedoch, dass Rettungskräfte den Unfallort meist nicht selbstständig finden können und dann durch Dritte zum Unfallort geführt werden müssen. Dazu sind eindeutige Treffpunkte für Kontaktperson und Rettungsdienst unabdingbar. In Estenfeld sieht die Forstverwaltung dafür künftig den Parkplatz am neuen Friedhof vor. Darüber informierte Bürgermeisterin Rosi Schraud den Gemeinderat in dessen Sitzung am 9. August.


Feuerwehrhaus: Spatenstich am 9. September
Es kann losgehen: Am Freitag, 9. September, um

14 Uhr wird der offizielle Spatenstich für den Neubau des Feuerwehrhauses stattfinden. Diesen Termin nannte Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 9. August. Außerdem gab sie noch einige Beschlüsse zum Gebäude bekannt, die in einer nichtöffentlichen Sitzung des Bauausschusses gefallen waren:

- In den Umkleideräumen der Herren wird eine Lüftungsanlage eingebaut. Kosten: 24 000 Euro brutto.
- Das Feuerwehrhaus erhält eine dezentrale Warmwasserbereitung, mit der Energie gespart werden kann. Das Wasser wird also dank moderner Technik dort erwärmt, wo es tatsächlich gebraucht wird, zum Beispiel in der Dusche. Einen zentralen Heizkessel, der das Wasser erwärmt und dann über lange Leitungen im Gebäude verteilt, wird es also nicht geben.
- Zur Stromversorgung wird das Feuerwehrhaus durch einen Direktanschluss über 100 Ampere mit der angrenzenden Trafostation „vernetzt“.
- Im Gebäude wird eine Brandmeldeanlage installiert.
- Die Hallentore sollen elektrisch betrieben werden können. Aufgewendet werden hierfür 35 000 Euro brutto.

Im Anschluss informierte Lisa Krein vom Bauamt ganz aktuell über die Ergebnisse der Submission für das zweite Ausschreibungspaket. Dabei hielt sie einige sehr erfreuliche Zahlen bereit, da manche Arbeiten für deutlich weniger Geld erledigt werden können als ursprünglich geschätzt.

Gerüstbau: Kostenschätzung: 7.378,00 Euro - günstigster Bieter: 8.990,57 Euro

Zimmererarbeiten: Kostenschätzung: 32.725,00 Euro - günstigster Bieter: 17.496,49 Euro

Stahlbauarbeiten: Kostenschätzung: 347.837,00 Euro - günstigster Bieter: 260.870,13 Euro

Verglasung/Sonnenschutz: Kostenschätzung: 37.535,00 Euro - günstigster Bieter: 26.886,26 Euro

Heizung/Lüftung: Kostenschätzung: 116.568,00 Euro - günstigster Bieter: 120.846,08 Euro

Sanitär: Kostenschätzung: 74.526,00 Euro - günstigster Bieter: 68.973,11 Euro

Elektro: Kostenschätzung: 120.906,00 Euro - günstigster Bieter: 114.740,15 Euro

Das Bauamt wird nach den Worten Kreins nun die Vergaben vorbereiten und in der nächsten Gemeinderatssitzung die Genehmigungen hierfür einholen.


Braucht Estenfeld eine Ladestation für Elektroautos?
Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Bedeutung. Auch in Estenfeld wird überlegt, ob man die umweltfreundliche Technologie unterstützen möchte. Das könnte in Form einer Ladestation geschehen, an der Besitzer von Elektroautos ihre Fahrzeuge „auftanken“ können. Der Landkreis Würzburg hat hierzu die „Regionalinitiative zur E-Mobilität“ gestartet und fördert die Errichtung solcher Ladestationen mit jeweils 1000 Euro. Bürgermeisterin Rosi Schraud bat die Gemeinderäte in der Sitzung am 9. August darum, sich einmal Gedanken darüber zu machen, ob sie dies in Estenfeld für sinnvoll erachten und — wenn ja — wo. Aufgestellt werden muss eine Ladestation auf öffentlichem Gelände.


Filter an Kanalschächten beseitigen Gestank

Der Wunsch von Mühlhäuser Bürgern, den Entlastungskanal im Ort wegen des teilweise üblen Geruchs noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls Nachbesserungen vorzunehmen, ist von der Gemeinde erhört worden. Wie Bürgermeisterin Rosi Schraud in der Gemeinderatssitzung am 9. August mitteilte, seien in den Schachtdeckeln so genannte Aktivkohlefilter eingebaut worden. Diese sorgen dafür, dass die unangenehm riechende Luft umgewandelt und eliminiert wird. Ablagerungen sind laut Schraud im Kanal nicht gefunden worden. Der Entlastungskanal führt von der Kreuzung Rimparer Straße/Dr.-Fritz-Wilhelm-Straße hinunter zum Dorfgemeinschaftshaus.

Stellenangebote


Die Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt


- einen Verwaltungsfachangestellten (m/w)

für 30 Std. in der Hauptverwaltung

- einen Verwaltungsfachangestellten (m/w)

für ½ Bauverwaltung, ½ Vergabewesen


Die kompletten Stellenausschreibungen finden Sie auf dieser Homepage unter Rathaus/Stellen.

ISEK Estenfeld


Protokoll der Bürgerwerkstatt

Am 29. Juni fand in Estenfeld die Bürgerwerkstatt zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) statt. Das Büro Schlicht Lamprecht Schröder hat ein Protokoll der Veranstaltung erstellt, das Sie hier lesen können.

Letzte Änderung: 22.08.2016 17:41 Uhr

Grußwort

Schraud-Grußwort


Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste!

Herzlich willkommen in der Gemeinde Estenfeld - schön, dass Sie sich für unseren Ort interessieren!


Rosalinde Schraud
1. Bürgermeisterin


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